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Grundsatzprogramm 2008

05.11.2007 ·

Grundsatzprogramm der Jungen Bürger gefasst

Junge Bürger haben die Kreistagswahl 2008 bereits im Visier

Wemding – Nach intensiven Beratungen seitens der Kreisvorstandschaft um Ulrich Jaumann und der JB-Kreisräte im Vorfeld konnte nun das Grundsatzprogramm der Jungen Bürger Donau-Ries (JB) in einer Versammlung mit den Mitgliedern in der Wallfahrtsgaststätte in Wemding festgezurrt werden. Dabei zogen die amtierenden Kreisräte der Jungen Bürger Franz Oppel (zugleich Stellvertretender Landrat), Erwin Taglieber, Josef Reichensberger, Peter Schiele und Paul Fackler durchwegs eine positive Zwischenbilanz der Arbeit im Kreistag. „In den meisten Beschlüssen der Kreisgremien findet sich durch unsere Fraktionsgemeinschaft mit der CSU die Handschrift der Jungen Bürger wieder“ so Erwin Taglieber. Dazu gestalte sich die Zusammenarbeit mit Landrat Stefan Rößle, der bei der Wahl 2002 auch als Kandidat der Jungen Bürger nominiert wurde, sehr gut und vertrauensvoll. „Die grundsätzliche Richtung der Kreispolitik passt, als Junge Bürger werden wir aber weiterhin unser Profil schärfen und somit eine echte Alternative für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises darstellen“ schließt Josef Reichensberger bei der Veranstaltung in Wemding an.

Und so zielt das Grundsatzprogramm der Jungen Bürger für die Kreistagswahl 2008 denn auch auf ein breites Spektrum. In den sechs Leitpunkten des Programms wird klar, worauf es den Jungen Bürgern ankommt.

Einen Schwerpunkt bildet das Sozialwesen („Donau-Ries 2020“). Hier wollen die Jungen Bürger die Angebote für Jung und Alt erhalten, in Einzelfällen sogar ausbauen. Neben einem uneingeschränkten JA zu den drei Kliniken im Landkreis und den wohnortnahen Alten- und Pflegeheimen wird auch die Installation von Schulsozialarbeitern sowie das Thema Schülerbeförderung eine wichtige Rolle spielen. Aber auch die Stärkung des Ehrenamtes in den Vereinen und Verbänden insbesondere über das Zuschusswesen wollen die Jungen Bürger forcieren.

Daneben soll auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises ein starkes Augenmerk gerichtet werden. Die in den einzelnen Regionen des Landkreises bereits vorhandenen branchenmäßigen Schwerpunkte („Cluster“) sollen erhalten und durch verstärkte Mittelstands-, Handwerks- und Landwirtschaftsförderung ergänzt werden. Als erfolgreiches Beispiel der letzten Jahre für diese Förderung kann das TCW („Technologie Centrum Westbayern“) in Nördlingen genannt werden, für das sich in besonderer Weise auch die Mandatsträger der Jungen Bürger im Kreistag eingesetzt haben. Als weiterer Baustein der Unternehmensstärkung soll insbesondere der Bürokratieabbau in den Behörden und Verwaltungen vorangetrieben werden und somit für die vorrangig mittelständische Wirtschaft, aber auch Privatpersonen noch kürzere Wege und schnelle Entscheidungen bringen. Darüber hinaus ist auch in Zukunft seitens der Jungen Bürger der Kernpunkt für den Handlungsspielraum des Landkreises bei seiner wirtschaftlichen Entwicklung der Erhalt solider Kreisfinanzen.

Weiter wollen sich die Jungen Bürger für den Erhalt der Umwelt engagieren. Die Energieberatung für Bauherren soll in einer eigenen, unabhängigen „Energieagentur“ nach dem Vorbild anderer Landkreise in Schwaben stattfinden, was einen noch besseren Service für die Bürgerinnen und Bürger darstellt und durch hohe Zuschüsse für den Landkreis relativ kostengünstig bereitgestellt werden kann. Darüber hinaus wird auch weiterhin der Erhalt von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, Hochwasserschutz sowie Niedrigenergiekonzepte bei öffentlichen Einrichtungen/Bauten einen hohen Stellenwert einnehmen.

Nachdem in den letzten Jahren stark in den sinnvollen Ausbau des Schulsystems investiert wurde, ist künftig auch auf die Verbesserung der Infrastruktur im Bereich Straßenbau ein Augenmerk zu richten. Insbesondere der Erhalt und die Ausbesserung des Straßennetzes wird dabei ein wichtiges Ziel für den Landkreis darstellen. Die Jungen Bürger wollen aber auch gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden im Donau-Ries-Kreis die Freizeitgestaltung und somit die Freizeiteinrichtungen insbesondere für die Kinder und Jugendlichen erhalten und ausbauen, da hier wichtige Meilensteine für die Zukunft der nachfolgenden Generationen gesetzt werden.

Auch das Leitbild des Landkreises soll stärker herausgestellt werden und nach dem Willen der Jungen Bürger die Ferien- und Freizeitregion Donau-Ries mit ihren Sehenswürdigkeiten, Wander- und v.a. Radwanderwegen sowie den unzähligen Naherholungsgebieten noch deutlicher präsentiert werden. Hier kommt der Zusammenarbeit mit dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie den Städten und Gemeinden eine entscheidende Rolle zu.

Und schließlich wollen die Jungen Bürger den Ausgleich zwischen den Regionen des Landkreises betonen. Ein klares JA zur Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Lebensgewohnheiten, der Kultur und der Mundart, aber auch ein klares JA zu den Gemeinsamkeiten vom Altlandkreis über das Ries bis ins Donau-Lech-Gebiet zum Vorteil des gesamten Donau-Ries-Kreises und seiner Kommunen.

Ausdruck für diese Leitlinie ist die Ausgewogenheit bei der Besetzung der Kreisvorstandschaft der Jungen Bürger, aber auch in der Folge bei der Nominierung der Liste für die Kreistagswahl 2008. Aus sechs gebildeten Regionen konnten bei den Jungen Bürgern Donau-Ries die Vorstandspositionen bei der Wahl im Herbst 2005 paritätisch besetzt werden. Und dies soll auch bei der Nominierung der JB-Kandidaten zur Kreistagswahl zu einem Ausgleich zwischen den Regionen führen und so für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis erneut eine verlässliche Alternative in der Kreispolitik darstellen.

Text: Jürgen Raab (jr)

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