Junge Bürger in Möttingen auf Wahlkampftour

11.01.2008 ·

Werner Bissinger , Bürgermeisterkandidat in Möttingen und zugleich Kreistagskandidat der Jungen Bürger konnte im Gasthaus zur Hall zahlreiche Möttinger Bürger, den Kreisvorsitzenden der JB Ulrich Jaumann aus Oettingen, die Kreisräte Erwin Taglieber und Josef Reichensberger und zahlreiche Kreistagsbewerber begrüßen.

Werner Bissinger kandiert bei den Jungen Bürgern auf Platz 13, und will die Gemeinde Möttingen und das Umland im Kreistag vertreten, damit auch die Interessen der kleineren Gemeinden entsprechend berücksichtigt werden.

Der Kreisvorsitzende Ulrich Jaumann hielt einen kurzen Rückblick auf die letzte Wahl 2002, bei der Stefan Rößle zum neuen Landrat gewählt wurde, und 5 Mandate durch die JB erreicht wurden. Durch die Fraktionsgemeinschaft mit der CSU sind die Jungen Bürger in sämtlichen Ausschüssen vertreten, und können somit maßgeblich Einfluß auf die Kreispolitik nehmen.In den vergangen Wochen wurde eine Liste zusammengestellt, welche vom Kreisvorsitzenden Ulrich Jaumann und den Kreisräten Taglieber, Reichensberger und Schiele angeführt wird. Es ist gelungen, aus allen Bereichen des Landkreises Bewerber für eine Kandidatur zu gewinnen. Neben einem ersten Bürgermeister und zwei stellvertretenden Bürgermeistern kandidieren mit Joachim Ellinger, Alois Schieg, dem Möttinger Werner Bissinger und Karl Wiedenmann aus der Nachbargemeinde Mönchsdeggingen 4 Bewerber für das Bürgermeisteramt auch bei den Jungen Bürgern für ein Kreistagsmandat. Ziel ist es so Jaumann, die bestehenden 5 Mandate weiter auszubauen. Kreisrat Taglieber berichtet aus dem Bauausschuß. Hier wurden 14 Mio Euro für die Baumaßnahme Landratsamt aufgewendet, dieses Geld ist jedoch gut angelegt.

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation im Landkreis konnte die Kreisumlage gesenkt werden, und die Schulden weiter abgebaut werden. Ziel ist es jedoch die Gemeinden weiter zu entlasten, und die Kreisumlage nochmals zu senken. Im Bildungsbereich war die Gründung des TCW’s in Nördlingen ein Segen für die Region, und Dr. Glück ein „Glücksfall“. Durch eine Stiftungsprofessur der FH Augsburg und die Errichtung einer Außenstelle im Hubschraubertechnoligiepark in Donauwörth sollen weitere Meilensteine in der beruflichen Bildung gesetzt werden. Kreisrat Reichensberger berichtete aus dem Krankenhausausschuß. Hier sind mit Gründung des GKU Nägel mit Köpfen gemacht worden, es gibt nur Gewinner, alle drei Standorte sind auf Dauer gesichert. Jetzt liegt es an der Krankenhausverwaltung durch eine Auswahl erstklassiger Ärzte und beim pflegerischen Personal  die Häuser weiter voran zu bringen. Das GKU ist ein Wirtschaftsunternehmen, bei dem jeder Cent umgedreht werden muß. Gerade beim pflegerischen Personal müssen Aufstockungen erfolgen, dies kann s.E. durch Teilzeitkräfte bzw. Mittarbeiter im Erziehungsurlaub erfolgen.

Aus dem Abfallzweckverband konnte er nur Gutes berichten. So ist es bereits in den ersten Jahren den Wechsel in der Geschäftsführung und Nachverhandlung von Verträgen zu Einsparungen in Millionenhöhe gekommen. Der AWV ist seit 2004 schuldenfrei und ist zugleich einer der günstigsten Entsorger in Bayern, was sich in den Gebühren deutlich niederschlägt.

In der anschließenden Diskussion wurde die ärztliche Versorgung bei Unfällen angesprochen. Gerade im Augenbereich ist es hier so, daß an bestimmten Tagen im gesamten Landkreis keine Augenarzt zu erreichen ist, und der Verletzte nach Augsburg bzw. in eine andere weit entfernte Stadt verbracht werden muß. Hier versprach Kreisrat Reichensberger eine Weitergabe an die entsprechenden Gremien, damit hier Abhilfe geschaffen werden kann

Die Kandidaten der JB  Karl Wiedenmann, Michael Mirna, Anton Eireiner und Erwin Michel baten um Unterstützung bei der Kreistagswahl, damit es gelingt, daß auch junge unverbrauchte Kandidaten einen Kreistagssitz erreichen können, und so neues Gedenkengut in die Kreistagsarbeit einfließt.

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