17.01.2008 ·
Mit Engagement und Kompetenz für den Landkreis
Belzheim (jr). Der Kreisvorsitzende der Jungen Bürger Donau-Ries e.V. (JB) Ulrich Jaumann konnte vor zahlreichen Besuchern im Gemeindezentrum Belzheim den Startschuss für die JB-Kandidaten im Rennen um die begehrten Plätze im Donau-Rieser Kreistag geben. Neben Ulrich Jaumann und seinen Stellvertretern Erwin Michel und Jürgen Raab fanden sich auch die amtierenden Kreisräte Erwin Taglieber, Josef Reichensberger und Peter Schiele sowie die Listenkandidaten der JB in Belzheim ein.
Bei der Wahl 2002 konnte für die Jungen Bürger ein sehr guter Erfolg verbucht werden, denn neben dem Wahlsieg des JB-/CSU-Landrats Stefan Rößle konnten auch die Mandate der Jungen Bürger auf insgesamt fünf Kreisräte ausgebaut und so die Mehrheit für die CSU-/JB-Fraktion gesichert werden.
Und so ist erneut Ziel der Jungen Bürger unter der Führung von Ulrich Jaumann bei der kommenden Wahl, die Mandate weiter auszubauen, um die Interessen der Bevölkerung noch besser in der Kreispolitik vertreten zu können.
Entsprechend wurde eine nach Regionen, Berufen, Geschlecht und Konfession ausgeglichene Liste aus dem gesamten Landkreises erstellt. Von den bisherigen Kreisräten treten wieder Erwin Taglieber, Josef Reichensberger und Peter Schiele für die Jungen Bürger an. Besonders stolz ist
Die persönliche Vorstellung der Kreistagskandidaten Ulrich Murr, Erwin Michel, Werner Bissinger, Christian Gruber, Anton Eireiner, Jürgen Raab und Wolfgang Neuber zeigte deutlich, dass es gelungen ist, Personen zu gewinnen, welche über umfangreiches Engagement in Beruf, Familie und Ehrenamt verfügen, und Ihre Lebenserfahrung in die politische Arbeit einbringen wollen.
Gleichzeitig wird Stefan Rößle erneut von den Jungen Bürgern bei der Wiederwahl zum Landrat unterstützt. „Die Jungen Bürger wollen durch ein gutes Abschneiden dazu beitragen, dass die gute Politik der vergangen Jahre unter Führung von Stefan Rößle weitergeführt werden kann“ so Ulrich Jaumann bei der Veranstaltung.
In einem ausführlichen Referat präsentierte
Die wirtschaftliche Entwicklung soll durch eine solide Finanzpolitik mit den Schwerpunkten niedrige Kreisumlage, Schuldenabbau und Realisierung von Investitionen weitergeführt werden. Neben der Verbesserung der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels sollen durch eine mittelstandsorientierte Auftragsvergabe und kurze Planungs- und Genehmigungsverfahren die heimischen Unternehmer unterstützt werden.
Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wie auch das Straßen- und Wegenetz müssen vor allem im ländlichen Raum laufend fit für die Zukunft gemacht werden, hier warten trotz großer Anstrengungen mit entsprechenden Investitionen in den letzten Jahren noch große Herausforderungen.
Auch die Stärkung der Freizeitregion Donau-Ries wird durch den Ausbau des Tagestourismus unter Einbeziehung des Geopark Ries angestrebt.
Im sozialen Bereich soll die Förderung der Betreuungseinrichtungen in den Kindertagesstätten und Schulen forciert sowie der Ausbau der Ganztagesangebote weiterbetrieben werden.
Für den Krankenhausstandort Donau-Ries wurde durch die Zusammenführung der Kliniken Donauwörth, Nördlingen und Oettingen zu einem gemeinsamen kommunalen Unternehmen (GKU) ein Meilenstein erreicht. Hier gilt es, Synergien zu nutzen und alle Bereiche der medizinischen Versorgung, verteilt auf die jeweiligen Standorte, der Bevölkerung anzubieten.
Ebenso sollen für die behinderten und älteren Mitmenschen zeitgemäße Angebote des Zusammenlebens in den landkreiseigenen Einrichtungen Rain, Wemding und Monheim angeboten und so der demographischen Entwicklung Rechnung getragen werden.
Auf dem Feld der Ökologie soll eine Vorreiterrolle bei der CO²-Reduzierung bei landkreiseigenen Gebäuden übernommen und zugleich verstärkt auf regenerative Energien gesetzt werden. Ebenso soll der Ausbau der Energieberatung im Landkreis forciert werden. Neben der Entwicklung von Konzepten für Ressourcen- und Flächenschonung soll die heimische Land- und Forstwirtschaft unterstützt werden bei ihrem Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft. Hier ist zum Beispiel an die verstärkte Verwertung von Altholz zu Hackschnitzeln gedacht.
Den vierten Bereich bildet die Bürgernähe. Die Jungen Bürger stellen sich hier unter anderem eine bessere Transparenz der Entscheidungen vor, und könnten sich auch Kreistagssitzungen in den Abendstunden vorstellen, um so das Interesse der Bevölkerung an der Kommunalpolitik zu wecken, und auch gleichzeitig der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken.
Die Weiterführung des Umbaus des Landratsamtes zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen soll weiterbetrieben werden. Durch die Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung sowie die neue Kfz-Zulassungsstelle und das Bürgerbüro in Nördlingen wurde hier bereits ein guter Anfang gemacht. Im Zeitalter der modernen Medien soll auch die Kommunikation auf elektronischem Wege weiter ausgebaut werden (Stichwort „E-Government“).
In einer anschließenden angeregten Diskussion wurde die unbefriedigende Situation im Naturschutzbereich in Bezug auf Schäden durch Biber angesprochen und Abhilfe gefordert.
Ebenso wurden die überbordenden gesetzlichen Vorgaben bei der Durchführung von Baumaßnahmen im landwirtschaftlichen und privaten Bereich angesprochen, und gleichzeitig gefordert, Erleichterungen vorzunehmen. Von den amtierenden Kreisräten Erwin Taglieber, Josef Reichensberger und Peter Schiele wurde dies als Anregung für die bevorstehende Klausur der CSU-/JB-Fraktion aufgenommen. Die Kreisräte wollen es dort einbringen und dann soll nach alternativen Lösungswegen im Rahmen des Machbaren gesucht werden.
Abschließend bedankte sich
